parkflimmern 2019


2019 jährt sich zum 50. Mal der menschliche Bodenkontakt auf dem Mond. Wäre die Thematik nicht ohnehin schon aktueller denn je, könnte man meinen, die Erkundung eines Himmelskörpers hätte als Stichwortgeber für unser Motto herhalten müssen.


Vor dem Hintergrund des Klimawandels, so drastisch und umfassend wahrnehmbar, dass nur noch eine üppige Portion Irrationalität oder aber das US-Präsidentschaftsamt für dessen Anzweiflung genügen, wollen wir in diesem Jahr den Fokus auf all jenes richten, was sich im Angesicht einer globalen Katastrophe beobachten und berichten lässt. Panik, Trotz, Flucht nach draußen (auch aus dem Klassenzimmer) – die letzte Nacht auf Erden bietet gleichermaßen Gelegenheit, sich ins Gedächtnis zu rufen, was am nächsten Morgen schon verschwunden sein könnte und im besten Falle die Dunkelheit als Erfahrungsraum einer Bedrohung und Urangst zu bewältigen. Des Nachts lässt sich allerdings immer auch die Hingabe zur rücksichtslosen Zügellosigkeit erleben, eine selbstgefällige Kurzsichtigkeit, der die Beschäftigung mit dem Morgen nur als lästige Nebensache erscheint.

Wir freuen uns darauf, zusammen mit euch die Nächte zu überstehen und verschiedenste filmische Kommentare hierzu zu begutachten.