programm

Freitag, 11.09.
20:00 Nichts bleibt und nichts verschwindet 79 min Tickets

R: Paul Sonntag · Deutschland 2026

  • Nichts bleibt und nichts verschwindet

    Eine Straßenecke in Berlin verändert sich: Aus einem Supermarkt wird eine Baustelle und dann ein Neubau. Regale werden eingeräumt, Wände abgerissen, Pause gemacht und Geld gezählt. Die Menschen, die hier arbeiten, lassen den Ort entstehen. Wie bestimmt der Ort ihre Arbeit? Zwischen Kühlregal, Baugerüst und Sichtbeton überlagern sich die Versionen des Ortes, wie Echos zwischen den Welten.

    Fünf Jahre lang hat Paul Sonntag einen Ort vor seiner Haustür eingefangen. Der Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg war zuletzt für den Student Award des DOK.fest München nominiert.

Samstag, 12.09.
12:00 Kurzfilmblock 1 · Kinder & Jugend ca. 60 min Tickets
  • Don’t Be Late (Pls)

    Don’t Be Late (Pls)

    R: Eli Campero, Irma Christoph, Monserrat Ramirez, Daiana Flenche, Lila Odorico · Argentinien ’26 · 1 min

    Ein Hündchen wartet aufgeregt darauf, dass die Gäste zu seiner Geburtstagsfeier eintreffen.

  • Downstream

    Downstream

    R: Silvana Roth · Großbritannien ’26 · 6 min

    Als eine kreative junge Frau sich von ihrem Smartphone ablenken lässt, droht die digitale Welt die physische zu überfluten. Der Film erkundet den überwältigenden Einfluss ständiger digitaler Information als Naturgewalt.

  • festklammern, verliern

    festklammern, verliern

    R: Flora Treml · Österreich ’26 · 6 min

    Ein Coming-of-Age-Musikvideo zu einem selbst geschriebenen Song, das sich mit den inneren Konflikten des Aufwachsens beschäftigt. Mixed-Media-Elemente und unterschiedliche visuelle Texturen machen Gefühle wie Nostalgie, Unsicherheit und Veränderung sichtbar. Dabei entsteht eine experimentelle Bildwelt zwischen Jugend und Erwachsenwerden.

  • Immerhin

    Immerhin

    R: Olaf Held, Jens Rosemann · Deutschland ’26 · 3 min

    Wie lang ist der Bremsweg eines Kometen? Zwei Bauarbeiter streiten sich über Bremswege und ein Ehepaar spricht über Katastrophenfilme, in denen die Menschheit nur eine Woche zu leben hat. Immerhin.

  • Lost Control

    Lost Control

    Ein Projekt der Kinderfilmuni Babelsberg mit dem Parkclub Fürstenwalde und Jugendlichen vor Ort · Deutschland ’26 · 12 min

    Eine Gruppe Jugendlicher steht vor der Herausforderung, ihren Alltag ganz ohne Elektronik zu meistern, nachdem durch eine Machtübernahme der Künstlichen Intelligenz alle Dienste ausfallen. Entstanden während eines sechstägigen Filmworkshops in den Sommerferien in Fürstenwalde.

  • Mädchenauge

    Mädchenauge

    R: Leena Machielsen, Greta Engelbrecht · Deutschland ’26 · 3 min

    Zwei junge Frauen teilen ihre Perspektive, nicht nur über persönliche Lebenserfahrungen, auch über die von Frauen im Allgemeinen. Kurze Schnipsel aus der Perspektive eines Mädchenauges, begleitet von einem Text, der strukturelle Muster aufdeckt und kritisch hinterfragt – und dabei zeigt, was es heißt, ein Mädchen in dieser Welt zu sein.

  • TRICKMISCH – sechs Trickfilme

    TRICKMISCH – sechs Trickfilme

    Ein Projekt von TRICKMISCH, dem mobilen Sprachlabor, mit Kindern und Jugendlichen auf dem Gutshof Neuendorf im Sande · Deutschland ’26 · 15 min

    18 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren gingen in einer Ferienwoche auf dem Gutshof Neuendorf im Sande der Frage nach, was sich von der Natur lernen lässt: der Lotoseffekt auf Schilfblättern, die Klettfrucht als Vorbild des Klettverschlusses, Ameisen, Federn, Fliegen. Daraus entwickelten sie in kleinen Gruppen eigene Geschichten, bauten Scherenschnitte und Hintergründe und vertonten alles selbst.

  • Wild Groove

    Wild Groove

    R: Emma Jenny · Frankreich ’26 · 50 sek

    Ein Bär treibt seine Späße mit einem Jäger. Bei einer ganz gewöhnlichen Jagd stößt der Jäger auf ein unerwartetes Problem: Jedes Mal, wenn er sein Gewehr auf den Bären richtet, fängt das Tier plötzlich an zu tanzen.

  • Yuri Far Far Away

    Yuri Far Far Away

    R: Mariia Konopatova · Russland ’25 · 11 min

    Yuri lebt weit im Norden, in einem Dorf nahe dem Kosmodrom. Er liebt Fantasiegeschichten und träumt von einer unglaublichen Entdeckung, die ihn berühmt machen wird. Eines Tages findet er im Wald ein UFO.

Sa 14:00 Kurzfilmblock 2 ca. 80 min Tickets
  • Beton

    Beton

    R: Anna Gronostayskaya, Linda Stockfleth · Deutschland ’26 · 13 min

    Ein brutalistisches Märchen: In den kalten Fängen des Betonbüros prallt der moderne Mensch auf seine eigene Isolation. Absurde Dialoge und erzwungene Nähe prägen den grotesken Alltag, in dem die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen.

  • Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben

    Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben

    R: Andreas Grützner · Deutschland ’25 · 23 min

    Wie hat sich der Umgang mit Menschen in Heil- und Pflegeanstalten von den Siebzigern bis heute verändert? Wer lebt in so einer Einrichtung, und wie erlebt es ein junger Mann, der dort in den Siebzigern zu arbeiten anfängt? Konfrontiert mit einer traumatischen Entdeckung in der eigenen Familienbiografie beginnt eine Reflexion.

  • Hawaii

    Hawaii

    R: Radoslav Kamburov · Bulgarien ’26 · 13 min

    Ivan arbeitet von zu Hause aus als Klicker: Er schaut sich Online-Werbung an, um für seine Traumreise nach Hawaii zu sparen. Als ein unerwarteter Eindringling in seiner vermüllten Wohnung auftaucht, gerät sein stilles, sparsames Leben aus den Fugen.

  • Hinterlegte Nummern

    Hinterlegte Nummern

    R: Farina Mietchen · Deutschland ’25 · 20 min

    Anrufe aus dem Gefängnis. Zu sehen sind jene, die auf der anderen Seite warten, hören und sprechen. Eine Suche nach neuen Vorstellungsräumen über Haft, durch einen flüchtigen Blick auf eine geteilte Gegenwart unter ungleichen Bedingungen.

  • Post Life (Death)

    Post Life (Death)

    R: Louis Fraser · Deutschland ’26 · 3 min

    Ein Mann, der eine Pause von der Party braucht, zieht sich auf die Toilette zurück. Doch dort findet er keine Ruhe, sondern wird mit der Fragilität des Lebens konfrontiert.

  • Schritte

    Schritte

    R: Pauline Göttsche, Emely Göttsche · Deutschland ’26 · 8 min

    Was ist Arbeit für dich? Zu Wort kommen in diesem kurzen Dokumentarfilm Studierende. Sie berichten von ihren ersten Arbeitserfahrungen und davon, was sie daraus mitgenommen haben.

Sa 16:00 Kurzfilmblock 3 ca. 80 min Tickets
  • Below The End

    Below The End

    R: Joscha Bürger · Deutschland ’26 · 7 min

    Emma tanzt in bunkerartigen Katakomben auf einem illegalen Rave. Sie trifft auf einen amerikanischen Soldaten, der sie vor einer drohenden Gefahr warnt. Ohne weitere Erklärungen verschwindet er im Tunnelnetzwerk. Auf der Suche nach Antworten rennt sie ihm hinterher. Ihre Neugier treibt sie schließlich an die Oberfläche. Sie blickt auf eine friedliche Stadt im Morgengrauen. Dann ertönen Alarmsirenen.

  • Countershot

    Countershot

    R: Nico Lorenz · Deutschland ’26 · 3 min

    Seit 2022 nutzt die deutsche Polizei 106 Überwachungskameras in sieben Zonen Kölns. Einen Monat lang hat der Filmemacher zurücküberwacht. Der Film ist eine performative Studie, die durch individuelle künstlerische Praxis symbolisch in die staatliche Überwachung des öffentlichen Raums eingreift. Eine Super-8-Kassette, ausschließlich mit Einzelbildern belichtet: der Akt des Zurückschießens.

  • Der Mann und sein Haus

    Der Mann und sein Haus

    R: Kriti Dale, Leo Wolters · Deutschland ’26 · 9 min

    Inmitten der Uckermark lebt Lambert, ein siebzigjähriger Qigong-Lehrer, der ein selbstgewähltes Leben der Stille führt. Ein visueller Essay über Selbstversorgung als Philosophie und als alltägliche Praxis, mit einer Frage, die nachhallt: Kann ein Mensch wirklich eine Insel sein?

  • Erika war keine Schreibmaschine

    Erika war keine Schreibmaschine

    R: Britta Sommermeyer · Deutschland ’26 · 8 min

    Erika schrieb oft Steno in ihr Notizbuch. Sie hielt sich kurz – sie war definitiv keine Schreibmaschine. Eine Familiengeschichte braucht nicht immer viele Worte. Bei Anekdoten reicht manchmal ein Wort, damit alle wissen, was gemeint ist. Erika hinterließ uns kurze Kalendereinträge, anders als die Väter in ihrer Familie, die ihre Memoiren in dicken Bänden herausbrachten.

  • ich und er

    ich und er

    R: Fabian Maria Schumbrutzki · Deutschland ’26 · 10 min

    Im filmischen Porträt treffen die Erinnerungen des Schauspielers Werner H. Schuster auf seine Stasi-Akten. Wer konstruiert die Geschichte Werner Schusters – er selbst, die Stasi oder der Filmemacher? Seine Biografie steht zwischen zwei Systemen und lässt sich weder einer Täter- noch einer Opfererzählung zuordnen. Visuell charakterisiert der Film seinen heutigen Wohnort Berlin-Marzahn, der sich durch das verwendete 16-mm-Material der zeitlichen Einordnung entzieht.

  • Taxi Tales

    Taxi Tales

    R: Elisabeth (Betsi) Schumacher · Deutschland ’26 · 22 min

    Der Film gewährt einen intimen Einblick in das Leben dreier Berliner Taxifahrer – Anna-Maria, Erdal und Matthias –, die die Geschichte der Stadt hautnah miterlebt haben. Ausgehend von Matthias, dem Vater der Regisseurin, entsteht ein persönliches Porträt, das sich weigert, Taxifahren als gescheiterte Karriere zu betrachten.

  • The Final Test

    The Final Test

    R: Yauheni Lytkin · P: Dzianis Ivanou · Belarus / Polen ’26 · 8 min

    In einem ungewöhnlichen Klassenzimmer kündigt ein Lehrer eine Prüfung ohne richtige Antworten an. Die Forderung ist dennoch absolut: Jede und jeder muss die volle Punktzahl erreichen.

  • Work-Life-Balance

    Work-Life-Balance

    R: Matthias Wanka · Deutschland ’26 · 12 min

    Als der Versicherungsangestellte Schulze (58) bei der Umstrukturierung seiner Firma übersehen wird, nutzt er die Gelegenheit, um die abenteuerliche Bucket List seiner Jugend im Büro umzusetzen. Dabei erkennt er, dass sich Erfüllung auch außerhalb der Arbeitswelt finden lässt.

Sa 18:00 Kurzfilmblock 4 ca. 75 min Tickets
  • eine mörderin

    eine mörderin

    R: Pia Deppermann · Deutschland ’26 · 6 min

    Der Film begleitet die siebzehnjährige Lena, die sich mit den Vorstellungen ihres Gegenübers auseinandersetzen muss.

  • Keine Stadt, kein Dorf

    Keine Stadt, kein Dorf

    R: Ekaterina Reinbold · Deutschland ’26 · 20 min

    Zhenya kommt mit ihrer Familie in einem Vereinshaus zusammen, um den Geburtstag ihres Großvaters zu feiern und sich ihrer Mutter anzunähern. Zwischen den Festtagsvorbereitungen verweben sich Erinnerungen verschiedener Generationen an das Leben in Kasachstan und den schwierigen Neubeginn in Deutschland.

  • Lucy & Mia

    Lucy & Mia

    R: Kira Bosenius · Deutschland ’26 · 25 min

    Lucy ist überfordert – sie hat in Mia einen Menschen gefunden, mit dem sie sich so verbunden fühlt wie schon lange nicht mehr. Ihre Beziehung beginnt, wie so oft, auf der vertrauten Ebene einer Freundschaft, doch mit jeder Begegnung wächst in Lucy die Hoffnung, dass Mia vielleicht mehr für sie empfindet. Getrieben von der Angst vor Zurückweisung und dem Wunsch nach Klarheit, wagt Lucy schließlich den entscheidenden Schritt: Sie öffnet ihr Herz und spricht Mia an, nicht wissend, wie sehr dieses Gespräch alles verändern könnte.

  • Splitter

    Splitter

    R: Marie Pauline Bagh · Deutschland ’26 · 17 min

    Die alleinerziehende Studentin Hanna und ihre Tochter Ida halten im chaotischen Alltag fest zusammen. Hanna jobbt nebenbei in der kleinen Taverne um die Ecke, in der sie nachts mit ihren Freund*innen abhängt. Als Ida eingeschult wird, beginnt sich etwas zu verändern. Während Hanna nach schnellen Lösungen sucht, um Alltag und Beziehung wieder ins Gleichgewicht zu bringen, erkennt sie, dass ihre Tochter auf ihre eigene Weise wächst.

  • The Shadow

    The Shadow

    R: Petra Balekić · Kroatien ’26 · 7 min

    In diesem experimentellen Animationsfilm erkundet eine Frau die Schichten ihres eigenen Körpers und ihrer inneren Welt. Über eine symbolische Darstellung von Trennung und Wiederannäherung an sich selbst untersucht der Film das Wechselspiel von Härte und Zärtlichkeit in der Selbstwahrnehmung. Eine intime Reise in die Komplexität von Selbstannahme und innerer Harmonie.

Sa 20:00 Kurzfilmblock 5 ca. 80 min Tickets
  • An einige Abwesende

    An einige Abwesende

    R: Titouan Abraham · Deutschland ’26 · 10 min

    Auf der Suche nach Spuren verschwundener Dandys in Köln. Ein offener Brief an fiktive Figuren, die sich den Kategorien ihrer Zeit entzogen haben und bis heute Anlass zum Nachdenken über Widerstand geben.

  • Die Gräfin muss weg

    Die Gräfin muss weg

    R: Olli Ott · Deutschland ’26 · 15 min

    Eine Probe an einem kleinen Theater, in Mundart fürs Boulevard. Die Gräfin feiert Geburtstag und erwartet sehnsüchtig ihre Gäste. Doch statt eines geladenen erscheint ein ungebetener: ihr Kontaktbeamter, verantwortlich für den ordnungsgemäßen Ablauf ihrer Remigration. Die Probe läuft nicht rund, die Spieler*innen verstricken sich in Diskussionen, der Ton wird feindselig. Wer drängt wen in welche Rollenmuster? Und ist das, was sie darstellen, noch Dystopie oder bereits Realität?

  • Harika

    Harika

    R: Beran Ergün · Deutschland ’26 · 29 min

    Zwei Kinder, ein Chihuahua, ein Boxstudiobesitzer und ein Eimer Wasserballons treffen an einer Kreuzung aufeinander. Inmitten einer Kleinstadt werfen Erdem und Yasin mit Wasserballons um sich. Als dabei ein Chihuahua getroffen wird, rennen die beiden Freunde panisch davon. Unentwegt breitet sich das Ereignis in der Gemeinschaft aus und wird immer größer. Das harmlose Gerücht schwebt durch die Kleinstadt und wird zum Porträt des Zusammenlebens.

  • Klappt Doch

    Klappt Doch

    R: Sophie Klawunde · Österreich ’26 · 29 sek

    Der Film handelt von Rebellion, von Widerspruch gegen jegliche Autorität und vom Gefühl einer endlosen Wiese voll Freiheit.

  • Sinkflug

    Sinkflug

    R: Hoàng Quỳnh Nguyễn · Deutschland ’26 · 12 min

    Wohin gehen wir eigentlich, wenn alle ihr Land zurück wollen? Mimi weiß es nicht, doch ihre Partnerin Eli begleitet sie trotzdem ins Ungewisse. Ein Film über kollektive Schuld und das, was zwischen zwei Menschen bleibt, wenn ein ganzes Land wegsieht.

  • Wir müssen reden

    Wir müssen reden

    R: Fabian Maria Schumbrutzki · Deutschland ’26 · 12 min

    Der Film zeigt den Kosmos von Fischer an einem Nachmittag in Köln. Er spielt einen Touristen auf der Domplatte, spricht über den Führerbunker, trifft seine Schwester zum Essen. Er redet, manchmal lange, manchmal mit jemandem. Fischers Wahn spiegelt kollektive Erinnerung.

Sa 22:00 Kurzfilmblock 6 ca. 65 min Tickets
  • Akzidens

    Akzidens

    R: Samuel Chalela Puccini · Deutschland ’26 · 26 min

    Zurück zu Hause kümmert sich Elise weiter um ihren Mann Gert, dessen Zustand sich nach einem Schlaganfall zunehmend verschlechtert. Zwischen Stille und abwesenden Blicken scheinen die Grenzen ihrer Beziehung als Ehepaar zu verschwimmen. Ist sie noch seine Ehefrau, wenn er sie nicht mehr als solche wahrnimmt?

  • Mayer mit Y

    Mayer mit Y

    R: Joscha Bürger · Deutschland ’26 · 7 min

    Nico will eine alte Kamera auf Kleinanzeigen kaufen, doch der Verkäufer, Herr Mayer, scheint an dem Stück mehr zu hängen, als ihm selbst bewusst ist. Im engen Kellerabteil entwickelt sich der eigentlich banale Handel zu einem Moment der Nähe zwischen zwei Fremden. Zwischen Erinnerung und Loslassen erkennt Nico, dass manche Dinge mehr Gewicht haben, als ihr Preis vermuten lässt.

  • So ist das Leben und nicht anders.

    So ist das Leben und nicht anders.

    R: Lenia Friedrich · Deutschland ’26 · 13 min

    Eine spiralförmige Recherche über das eigene Altern, ausgelöst durch die Konfrontation mit der Hilflosigkeit einer fast hundertjährigen, alleinlebenden Nachbarin.

  • Trading Cards

    Trading Cards

    R: Radheya Jang · Australien / Großbritannien ’26 · 15 min

    Ein rätselhafter Mann reist in der Zeit zurück, um über die Nostalgie von Sammelkarten sein jüngeres Ich zu finden. Eine dunkle Fantasie, inspiriert von der eigenen Erfahrung mit einer Zwangsstörung: über Angst, Identität, kindliche Unschuld und die Suche nach innerer Ruhe in einer unsicheren Welt.

  • You Are Not a Fool, Grandpa

    You Are Not a Fool, Grandpa

    R: Adrien Lhoste · Frankreich ’26 · 4 min

    Ein Mädchen, längst erwachsen, schreibt an ihren Großvater, den eine psychische Erkrankung gezeichnet hat. Sie sieht ihm dabei zu, wie er innerlich mit sich ringt, und fragt sich, welchen Platz die Kindheit im Leiden hat.

Sonntag, 13.09.
14:00 Kurzfilmblock 7 ca. 80 min Tickets
  • About Laughter

    About Laughter

    R: Antoine May · Frankreich ’26 · 5 min

    Stéphanie ist 26 und arbeitet als Privatdetektivin. In einem Interview erzählt sie von einem Fall, der sie nicht mehr losgelassen hat. Eine Geschichte über Lachen, Liebe und Einsamkeit, inszeniert wie eine Dokumentation, die dem Leben eines vom Unglück getroffenen Mannes durch all seine Formen des Lachens folgt.

  • B203

    B203

    R: Manuel Rodriguez · Deutschland ’24 · 13 min

    Auf der gemeinsamen Autofahrt zum Treffen mit Sebastians leiblichem Vater beginnen Sebastian und sein Adoptivvater Richard, ihre eigene Vater-Sohn-Beziehung neu zu entdecken.

  • Der Vegetarierkongress

    Der Vegetarierkongress

    R: Noah Erni · Schweiz ’26 · 16 min

    Am internationalen Vegetarierkongress 1999 in Widnau, St. Gallen, kommt es zu einer folgenschweren Lebensmittelvergiftung. Als die Animationsfilmschaffenden Marion und Noah auf die Geschichte stoßen, beschließen sie, den mysteriösen Fall in einem animierten Dokumentarfilm noch einmal aufzurollen. Doch was lässt sich zwanzig Jahre später über die Wahrheit überhaupt noch herausfinden?

  • Electricks

    Electricks

    R: Kryštof Kindl · Tschechien ’26 · 14 min

    Ein Elektriker nimmt einen Auftrag zum Steckdosentausch an – nach Monaten unbezahlter Rechnungen braucht er schnelles Geld. In der Wohnung einer jungen alleinerziehenden Mutter findet er jedoch eine illegal überbrückte Leitung. Für sie bedeutet das enorme Schulden, für ihn, dass er die Arbeit nicht beenden kann. Er steht vor der Wahl, zu gehen oder die Lage auszunutzen.

  • Joqueta

    Joqueta

    R: Luciana Vieira · Brasilien ’26 · 13 min

    Filipa ist eine heimlich talentierte Jockey. Erst als sie ihren verletzten Bruder in einem seiner Rennen vertreten muss, wird sie wirklich als die wahrgenommen, die sie ist.

  • Mal Deetz bergauf, mal Deetz bergab

    Mal Deetz bergauf, mal Deetz bergab

    R: Fritz Hahn · Deutschland ’26 · 7 min

    Berlin endet in Deetz, einer Mülldeponie in Brandenburg. Hier wächst ein Berg aus Bauschutt, der die Kehrseite von städtischem Wachstum und Profitgier markiert. Über 50 % des städtischen Abfalls stammen aus der Bauwirtschaft, doch statt einer echten Kreislaufwirtschaft herrscht Downcycling. Mit dem Abriss verschwinden gewachsene soziale Strukturen, Stadtgeschichte und die Biografien der Bewohner. Die Deponie Deetz wird zum Mahnmal einer Gesellschaft, die den Wert des Erhalts der Gier nach Profit opfert.

  • Männer in Autos – Fahren

    Männer in Autos – Fahren

    R: Richard Andreas Finger · Deutschland ’26 · 9 min

    Marco und Ronny kennen sich seit ihrer Schulzeit. Trotz unterschiedlicher Lebenswege, Kindern und einer Pandemie haben sie einander nicht aus den Augen verloren. Nach langer Zeit treffen sie sich endlich wieder zu zweit. Auf dem Heimweg müssen sie an einer roten Ampel halten. Aus Vorwürfen wird schnell eine hitzige Diskussion, in der alte Wunden aufgerissen werden und neue entstehen.

  • User Experience

    User Experience

    R: Newroz Agnes Ayalp, Kaspar Trantenroth · Deutschland ’26 · 2 min

    In naher Zukunft kann man den Körper tauschen und für kurze Zeit das Leben eines anderen leben. Doch was passiert, wenn man in einem Körper und an einem Ort aufwacht, an den man nie wollte?

So 16:00 Insel der Schwäne · DEFA Spezial 81 min Tickets

R: Herrmann Zschoche · DDR 1983

  • Insel der Schwäne

    Der 14-jährige Stefan Kolbe zieht mit Mutter und Schwester aus einem idyllischen Dorf ins Neubaugebiet Berlin-Marzahn, wo sein Vater als Bauarbeiter arbeitet. Zwischen fremden Menschen muss er sich zurechtfinden: Zwei Mädchen versuchen ihn zu verführen, mit dem Hausmeister gerät er aneinander, der sich vor sozial Höherstehenden beugt und nach unten tritt. Mit dem ängstlichen Hubert schließt Stefan Freundschaft und verteidigt ihn gegen die Demütigungen eines Älteren. Basierend auf dem Kinder- und Jugendbuch von Benno Pludra, für die Leinwand adaptiert von Ulrich Plenzdorf. Der DDR war der Film zu grau, zu ehrlich, zu wenig Vorzeigesozialismus, und die Presse ging auf ihn los.

    Begleiten wird den Abend Sascha Freyberg, Kulturwissenschaftler und Philosoph. Er promovierte zur kritischen Dialektik in der Kulturphilosophie, unterrichtete in Berlin, Kiel, Hamburg, Bergamo und Venedig, arbeitete u. a. am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und gab zuletzt einen Band über den sowjetischen Philosophen Ewald Iljenkow mit heraus.

So 18:30 Träume und andere Realitäten: Rückblick auf 30 Jahre junge Welt 66 min Tickets

R: Clara Ehrhardt · Deutschland 2026

  • Träume und andere Realitäten

    Der Film schaut zurück und nach vorn: auf Traditionen, Brüche und Neuerfindungen. Er erzählt vom Überlebenskampf in den Nachwendejahren, von der einzigartigen Rolle der jungen Welt als marxistische Tageszeitung – von Repression, Widerstand und Zukunftsentwürfen.

    Clara Ehrhardt, 2003 in Dresden geboren, studiert Drehbuch und Dramaturgie an der Filmuniversität Babelsberg. Es ist ihr erster Dokumentarfilm, und sie wird beim Screening anwesend sein.

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